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Wanderwoche Mecklenburger Schweiz (03.-10.09.2019)

Helga Pichlow's Wanderwoche poetisch zusammengefasst!

 

Wer ritt uns voran durch Feld und Flur?

Kein Vater mit Kind, die Helga war`s nur!

Auch war ihr Ross nicht aus Fleisch und Blut –

nur ein simples Stahlross, doch ihr tat`s gut!

Ein Erlenkönig ward nirgends gesehn,

die Landschaft aber war wunderschön.

Mit Feldern und Wäldern und Steinen zuhauf.

Durch manch Dörfchen und Städtchen ging auch unser Lauf.

 

Zuweilen hieß es: Hier lebte ein Hahn,

doch krähte uns kein Federvieh an!

Die Hahns waren einst die Herren im Land,

hier und da noch manches Herrenhaus stand.

Ruine dies und Ferienhaus das –

in einem hatten Jenenser Spaß

Sie gaben uns fröhlich von ihrem Bier,

was gibt`s doch für nette Menschen hier!

 

Dann war da noch Helgas Brüderlein fein.

Passte gut in unsere Mitte hinein.

Er kannte sich gut in der Gegend aus,

War`n doch er und Helga hier mal zu Haus!

Malchin, ihre Heimat – und das war zu spür`n –

ganz liebevoll konnte Helga uns führ`n.

 

Von Gielow bis Liepen und wieder retour,

die Wasserburg lag da auf unserer Spur.

Dann gab`s viel zu sehen in Teterow,

ein reizender Ort war auch Basedow.

Zwei herrliche Kirchen seien auch noch genannt,

welch schönes Kulturgut in unserem Land

 

Ein See lud zum Bade? Denkste! Ach,

auch die Peene war leider viel zu flach

So wurden wir nass nur von unserem Schweiß

und liefen im Staub uns die Füße heiß.

Doch Regen gab`s endlich auch noch zum Schluss.

Petrus sandte uns Montag `nen feuchten Gruß.

Und Ivenacks uralte Eichen zu seh`n,

war auch bei pladderndem Regen schön!

 

 

So geht nun zu Ende die Wanderwoch`.

Morgen geht`s heim ins alltägliche Joch.

Aber lang noch wird wirken, was wir hier gesehn.

Hab Dank, liebe Helga

Mit Dir war es schön!

 

Weitere Bilder finden Sie hier

(Elisabeth Kuban-Fürl)

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Wanderwoche Mecklenburger Schweiz (03.-10.09.2019)